KDR’s WebBlog

Freizeit

2010.01.01 Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker

by admin on Jan.01, 2010, under Freizeit, MUSIK

pretre Einen krönenden Auftakt nahm für mich das neue Jahr, nachdem Silvia und ich beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Großen Musikvereinssaal am Freitag, 1. Jänner 2010 um 11.15 Uhr live dabei sein durften.
Wir bekamen Karten am 29. Dezember zum Originalpreis, was laut Aussage des Büros der Wiener Philharmoniker ein großes und einmaliges Glück war.
So fuhren wir mit dem Auto zur Tiefgarage am Karlsplatz von wo aus wir in wenigen Minuten beim Musikverein, dem Gebäude der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, ankamen. Dieses wurde nach den Plänen von Theophil Hansen erbaut und 1870 eröffnet. Alleine der Anblick des Gebäudes, der Menschen in den Schlangen vor den Eingängen und die Stimmung steigerten die Vorfreude ins Unermessliche.
Pünktlich wie die Uhr war dann der Einlass um 10 Uhr zu den Eingangshallen des Musikvereins ? ca. 15 Minuten später auch der Einlass in den Goldenen Saal, der traditionell mit Blumen aus San Remo, der Blumen- und Sonnenstadt an der italienischen Riviera, geschmückt war.
Der erste Eindruck war überwältigend ? überraschend war nur, dass der Große Saal doch so klein erschien. Wunderbar war jedoch, dass man sich vor dem Konzert den Saal anschauen konnte und viele Details bis hin zur Bühne betrachten konnte.
Dann startete das Konzert ? von der 31. Reihe aus im Parterre, einem wunderschönen Platz, der etwas erhöht liegt damit man auch gut sehen kann, durften wir den eigentlich unspektakulären Auftritt von Georges Prêtre miterleben. Dieser stürzte sich sofort auf sein erstes Werk, der Ouvertüre zur Operette ?Die Fledermaus?.  Ich hatte von Beginn an eine Gänsehaut ? es war eine wunderbare Interpretation, so wie ich die Fledermaus noch nie gehört hatte. Ich wusste, dass das Konzert wunderschön und ein großer Erfolg wird. Die Zeit verging wie im Fluge. Ein Ohrenschmaus drängte sich an den anderen ? Tosender Applaus für das Orchester ? unfassbar! Und so verging das Konzert für mich wie im Traum ? realisieren kann man als Musiker nicht, dass man wirklich dabei war und solche wunderbaren Klänge live miterleben durfte. Somit wird das Konzert für mich immer ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

Ich persönlich habe eine derartige musikalische Leistung noch nie erleben dürfen. Perfekt harmonierten das Orchester und der Dirigent. Bei CD Aufnahmen kann man vieles nachkorrigieren, nicht aber bei Live-Auftritten bei einem Publikum vor 45 Millionen Zuschauern weltweit. Leidenschaftlich forderte der Dirigent seine Musiker mit seinen 85 Jahren und erhielt so als Dank von Ihnen das schönste Neujahrskonzert, welches bis jetzt gespielt wurde.

Einige Hinweise zum Besuch eines Neujahrskonzertes:

  • Bekleidung:
    Herren sollten einen Dunklen Anzug mit Krawatte tragen.
    Damen können natürlich wie immer (fast) alles anziehen. Beliebt ist der Hosenanzug. Schöne Kleider steigern das Gefühl, bei etwas besonderem dabei zu sein ? Ein Abendkleid ist für den Vormittag aber fast schon zu viel.
     
  • Klatschen:
    KlatschenDas Klatschen bei Konzert ist immer eine eigene Wissenschaft. Zuerst ein wunderbares Stück ? es zerreißt einen fast vor Spannung – vielleicht noch ein Schlussstretto ? und es muss raus ? DER APPLAUS! Eine Begeisterung für das Stück zeigen ? der Applaus auch als ?der Lohn des Musikers? bezeichnet. Doch ? ?abwarten und Tee trinken? ist auch hier öfter eine gute Devise. Auch der Schluss eines Stückes ist mit komponiert ? eine kurze Pause ? ein wunderbarer Gedanke, ein erhebendes Gefühl. Diese Zeit sollte man sich gönnen, bevor man begeistert zum Applaus ansetzt. Doch leider glauben manche Menschen zeigen zu müssen, dass sie erkannt haben, dass ein Stück zu Ende ist und sofort stolz mit dem Applaus zeigen möchten, dass sie auch musikalisch gebildet sind und das Ende des Stückes gehört haben. Glauben Sie mir ? der wahre Musikliebhaber wird eher erkennen, dass Sie ein gebildeter Mensch sind, wenn sie nach dem Stück inne halten und erst nach dem Genuss der letzten Takte und Verschallen des Nachhalls in begeisterten und zügellosen Applaus ihre Zuneigung zum Orchester zum Ausdruck bringen.
    Für ungeübte Konzertbesucher hier ein Hinweis: Beobachten sie den Dirigenten nach dem Ende eines Stückes ganz genau. Er lässt auch zum Schluss die Hände oben, um die Spannung im Orchester zu halten. Nach einer kurzen Zeit wird er die Hände nach unten geben. Dies ist der richtige Zeitpunkt zum Einsetzten des Applauses.

    Eine Sonderform des Klatschens: ?Der Radetzky-Mitklatschstil?
    Der Radetzky Marsch beendet sehr viele Konzerte als Traditionsmarsch in Österreich und der ganzen Welt. Jeder weiß, dass man sich mit dem Mitklatschen bei den Musikern im Orchester für das schöne Konzert bedanken kann. Man kann aber dabei auch sehr viel zerstören! Der wunderschöne Radetzky Marsch hat es sich nämlich nicht verdient, von vorne bis hinten mit ?unrhythmischem Klatschen? zerstört zu werden. Der Marsch sollte meiner Meinung nach bis zum DaCapo vom Klatschen verschont bleiben.
    An dieser Stelle wieder ein Hinweis für ungeübte Konzertbesucher: Achten Sie hier auch wieder auf den Dirigenten ? er könnte sich ja vielleicht doch im ersten Teil umdrehen und anzeigen, dass mitgeklatscht werden darf ? dreht er sich nicht um, dann klatschen Sie doch lieber erst beim DaCapo. Aber achten sie auf Dynamik und Rythmus. Am Anfang sollte immer ganz leise mitgeklatscht werden und dann später etwas lauter ? Sie werden fühlen, wann laut und leise zu klatschen ist. Führen Sie dazu die Hände nicht zu weit auseinander, denn ansonsten sind sie beim Klatschen immer etwas zu spät. Beachten sie auch das alte Motto: ?Weniger ist oft mehr! 

    Eine Besonderheit stellt beim Neujahrskonzert auch noch der Applaus beim Donauwalzer dar.
    Die Geigen beginnen ihren Akkord aus dem Nichts ? die Spannung steigt, das Horn setzt ein ? und dann ? oje, soweit ist es ja gar nicht gekommen, diese Spannung konnte nicht erlebt werden, weil der Applaus schon viel früher eingesetzt hat. Vor einigen Jahren hat man noch gewusst, wann applaudiert werden sollte, nämlich etwas später als beim heurigen Neujahrskonzert. Anhand des doch etwas verzweifelten Gesichtsausdrucks von Prêtre hat man doch gemerkt, dass er es sich wahrscheinlich auch nicht so vorgestellt hat. Aber unsere schnelllebige Zeit hat wahrscheinlich auch nicht vor dem Klatschen halt gemacht.

  • Fotografier- & Handyverbot / Digitale Uhren
    verbotsschild-fotografierverbot ?Dieses Konzert der Wiener Philharmoniker wird weltweit im Fernsehen übertragen bzw. aufgezeichnet oder zeitversetzt gezeigt. Wir machen unser Publikum darauf aufmerksam, dass auch die Zuhörer im Großen Musikvereinssaal in dieser Fernsehübertragung gezeigt werden.?, Zitat Programmheft Neujahrskonzert.
    Leider hat es sich auch in Österreich so eingeschlichen, dass alles und jedes fotografiert wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für mich ein Genuss wäre, zu fotografieren und dem Konzert zu lauschen, obwohl ich auch ein begeisterter Fotograf bin. Für jeden ist es ein besonderer Vormittag ? jeder will ein paar Fotos zur Erinnerung haben.
    Das wäre ja auch kein Problem, wenn folgende Punkte beachtet werden würden:
    - Fotografieren ohne Blitz (auch wenn die Fotos verschwommen werden ist mehr auf den Bildern als auf jenen mit Blitz, die schwarz werden, weil der Blitz nicht ausreicht)
    - Schalten Sie zumindest die störenden ?Klick?- Sounds auf der Kamera (oder Handy) aus. Es gibt nichts Störenderes bei einem Konzert, als diese Geräusche zu den schönsten Walzerklängen dieser Welt zu hören.
    - Lassen Sie am besten das Knipsen während des Konzerts ? die Fotos werden im Normalfall nichts außer verschwommen. Schießen Sie Ihre Fotos in den Pausen zwischen den Stücken.
    - Schalten Sie das Handy aus ? nicht nur auf lautlos oder Vibracall ? auch Vibracall hört man in einer Konzerthalle
    - Nehmen sie keine digitale Uhren mit, die jede viertel Stunde mit einem Piepton auf sich aufmerksam macht.
     
  • Meiner Meinung nach, sollte der Veranstalter auf einige dieser Punkte verstärkt aufmerksam machen. Mit Durchsagen könnte man einige Dinge etwas einfacher gestalten, wie z.B. die Pause, wo keiner wusste, wie lange sie wirklich dauert. Einige Besucher sind nicht einmal noch richtig gesessen oder haben fotografiert, als eigentlich schon das Konzert wieder angefangen hatte.
     

Wenn Sie einige dieser Punkte beachten, wird einem besonderen Konzert bestimmt nichts mehr im Wege stehen.

Ich jedenfalls habe mich aufgrund des wunderschönen Vormittags schon wieder um Karten für das Neujahrskonzert 2011 beworben.

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2009.08.15 Ausflug auf den Pöstlingberg

by admin on Aug.15, 2009, under Fotografie, Freizeit

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In der Grottenbahn:

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Im Tierpark Linz:

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2009.07.19 Marchegg – Napoleon

by admin on Jul.20, 2009, under Fotografie, Freizeit

IMG_9496_webIm Mai 1809 findet in Wien bei Aspern/Essling eine der bedeutendsten Schlachten in der Napoleonik statt. Erzherzog Carl bringt dem französischen Kaiser Napoleon eine kriegsentscheidende Niederlage bei. Es ist dies die erste Niederlage, die Napoleon in einer von ihm geleiteten Feldschlacht entgegennehmen muss.
Kurz danach – am 5. Juli – beginnt Napoleon eine neuerliche Schlacht – eine der Größten der Epoche. Es stehen sich bei Wagram 120.000 Österreicher und 170.000 Franzosen gegenüber.
Eine Konfrontation, die Erzherzog Carl – als Generalissimus der österreichischen k.k. Armee – leitet, die Napoleon aber diesmal für sich entscheiden kann.

….Aber hätten sich ein paar Zufälle und Geschicke in und um den kleinen Ort Marchegg anders entwickelt, wäre es womöglich doch nicht zu diesem ?halben Sieg? des ?kleinen Korsen? gekommen.

Von 17. – 19. Juli 2009 wurden Teile dieser Ereignisse wieder lebendig. Die Gemeinde Marchegg wurde mit Handwerk, Markt und anderen gesellschaftlichen Begebenheiten aus dem beginnenden 19. Jahrhundert belebt.
Mehr als 300 Darsteller – Linien-Infanterie, Grenadiere, Artillerie – und rd. 20 Kavalleristen in authentischen Uniformen stellten die Schlacht von Wagram nach.
Mit historischen Waffen und in den Uniformen sowohl der ?Grande Armée? Napoleons als auch der Truppen der ?k.k. Armee?, wurden auf Teilen des Originalschlachtfeldes von 1809, Gefechtsdarstellungen und Schlachten inszeniert.

(Quelle: http://www.napoleonische-gesellschaft.de/ )

 

>>> Hier gehts zu meinen Bildern von der Veranstaltung >>>

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Barcelona

by admin on Mrz.15, 2009, under Fotografie, Freizeit

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Fernsehabend bei mir

by admin on Jun.10, 2008, under Freizeit

Machen uns heute einen schönen Abend bei Nudeln und Filmschauen!

Nadine, Matthias, Thomas, Walter und ich sind dabei!

800g Nudeln waren perfekt aldente!

Film: Transformers von Walter

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